Interview Frau Starke

Vorname: Jenny

Name: Starke

Unterrichtete Fächer: Geographie, Russisch, Sport

Seit wann sind Sie Lehrerin und aus welchem Grund?

Ich arbeite seit 1994 als Lehrerin. Warum?! Werrückterweise war es mein Traum, seit ich in die 7.Klasse ging.

Was sind die positiven, bzw. die negativen Seiten an ihrem Beruf?

Positiv: Er ist vielseitig, interessant. Man ist immer lunter Menschen kann geben und nehmen. Negatives gibt es für mich noch wenig, höchstens, dass man möglichst immer fit sein muß. Schüler merken leider sehr schnell, wenn man nicht bei der Sache ist.j

Beschreiben Sie sich selbst in 5 Worten!

Neugierig, (manchmal) inkonsequent, aufgeschlossen, tolerant, verquatscht

Ihre Hobbies?

Alle möglichen Arten von Sport (Volleyball, wandern, klettern, paddeln, Ski,...), Lesen, Musik hören, gemütlich mit Freunden zusammensitzen

Haben Sie ein Lebensmotto?

Ja: Genieße jeden Tag!

Wenn es Reinkarnation gäbe, als wer oder was würden sie wiedergeboren werden wollen?

Keine Ahnung aber vielleicht als Vogel?!

Und jetzt können Sie noch etwas sagen, was sie schon immer loswerden wolltenl!

Ich wünschte, die Klassenstärken und die Pflichtstunden der Lehrer würden endlich herabgesetzt, damit die Schüler endlich größere Chancen hätten, nicht nur Stoff zu schütten.

Zur Zeit ist die Gewalt in Schulen wieder stark im Gespräch. Meinen Sie auch, dass die Gewalt an Schulen immer mehr zunimmt? Bemerken Sie das auch am JHG?

Ich denke schon, dass Sie zunimmt. Ich denke aber, dass an Gymnasien die Art von Gewalt, die letztens war, geringer ist, sondern mehr verbale Gewalt stattfindet.

Was sind Ihrer Meinung nach Ursachen dafür?

Meines Erachtens liegt es daran, dass in der heutigen Zeit sehr viel Wert auf die einzelne Persönlichkeit gelegt wird. Dadurch versucht man, so viel wie möglich daraus zu machen.

Die andere Seite ist natürlich auch die, dass Gewalt überall vorgelebt wird.

Haben Sie Angst in die Schule zu gehen, seit dem Mord an der Lehrerin in Meißen?

Ich fürchte mich nicht, aber es gibt einem schon zu denken. Gerade weil man nicht weiß, was für ein Typ von Lehrer das gewesen ist. Und natürlich denkt man nach, ob es einen selbst auch treffen könnte.

Denken Sie, dass eine Kampagne gegen die Gewalt an Schulen gestartet werden sollte?

Ja, auf jeden Fall. Es wurde ja auch in vielen Zeitungsartikeln angesprochen, dass man versuchen sollte, diesen Vorfall als Anlass zu nehmen, um eventuell die Klassenstärken runterzusetzen und ich finde, dass wäre der richtige Weg. Denn es wird ja versucht, den Lehrer als Erzieher und nicht nur als Bildungsvermittler hinzustellen. Das geht aber nur mit kleineren Klassenstärken.