Ganz exklusiv und nur für Euch im Inkognito-Interview:

Frau Goldbach

Vorname: Angelika

Lehrer seit: 1971

am JHG seit: 1992

Unterrichtet: Physik und Mathematik (bei Bedarf auch Lateinanfangsunterricht)

Was wären Sie, wenn Sie heute nicht Lehrer wären?

Lehr-Facharbeiter, Lehr-Ausbilder, Lehr-Meister...Spaß beiseite, ich wollte Gartenbau studieren.

Was sind die positiven und negativen Seiten an Ihrem Job?

Positiv: Der Kontakt zu Menschen, kein Tag ist wie der andere, ich lerne täglich dazu

Negativ: Der Kampf um das Durchsetzten von Selbstverständlichkeiten und daß dieser Kampf jeden Tag neu beginnt.

Beschreiben Sie sich kurz in fünf Worten:

Lehrer, Lehrer, Lehrer, Lehrer, Lehrer

(Ich kenne mich zu gut mit fünf Worten ist da wenig zu machen. Wie wärs mit: zurückhaltend, unauffällig, behutsam, geduldig und bescheiden?

Was war Ihr größter Kindheitstraum?

Alle Probleme ohne Streit lösen zu können.

Was ist das Merkwürdigste, das Ihnen je passiert ist?

Merkwürdig im Sinne von Denkwürdig: daß mein Mann meine Marotten nicht nur erträgt, sondern kräftig mitmacht(er wollte niiieee (!!!!) eine Lehrerin heiraten!)

Merkwürdig im Sinne von Seltsam: daß einige Schüler noch nicht begriffen haben, daß ich mich nur schwer am Arbeiten hindern lasse.

Wenn es Reinkarnation gäbe als wer oder was würden Sie gern wiedergeboren werden?

Als das, was ich bin! Ich fühle mich wohl so und möchte so leben mit allen Reibungspunkten, die ich so biete.

Hier können Sie nun etwas loswerden, was sie schon immer einmal sagen wollten:

Ich finde die Worte: "Hätte ich bloß..." sind die traurigsten Worte, die es gibt. Wenn meine Ungeduld und mein Fordern hilft, manchmal "hätte ich bloß.." in "Jetzt mache ich!" umzuwandeln, fühle ich mich noch ein bißchen wohler.

Welche Schulfächer finden sie am wichtigsten und wieso?

Die Muttersprache! Wenn ich mich nicht verständigen kann, nützen alle klugen Gedanken in meinem Kopf nichts.

Zum Abschluß noch die Frage: Wenn es die berühmte Fee mit den drei Wünschen gäbe, was würden sie sich wünschen?

  1. Eine Zukunft für das Haydn-Gymnasium (nicht für das Haus, aber für den "Inhalt")
  2. Nach meiner Schulzeit noch viele schöne Jahre mit meiner Familie (mit den Alten und den Jungen)

Den dritten Wunsch gebe ich mir auf, für den Notfall.