Im Interview: Herr Conrad

Name: Conrad

Vorname: Sebastian

Geburtstag: 16.02.1963

Lehrer seit: 1985

Fächer: Informatik, Werken

Hobbys: Fotografie, alles was mit Elektrotechnik und Elektronik zusammenhängt

Lebensmotto: Schaue vorwärts, nicht zurück

Frischer Mut bringt Lebensglück

Ich möchte wiedergeboren werden als: Vogel

Wie schätzen sie die Multimedia-Situation an unserer Schule im Vergleich zu anderen Schulen ein?

Der Vergleich fällt mir sehr schwer, da ich über die Multimedia-Situation an anderen Schulen nicht gut genug informiert bin. Mein Gefühl sagt mir jedoch, dass am JHG gutes Mittelmaß herrscht. Es gibt sicherlich einige Schulen, an denen die Situation um einiges schlechter ist.

Denken sie, dass die "Technik unserer Schule" darunter leidet, dass sie bald geschlossen wir? (zum Beispiel durch fehlende Unterstützung für neue Anschaffungen)

In Bezug auf das Info-Kabinett, das im November letzten Jahres ja völlig neu ausgestattet wurde, trifft das nicht zu. Ansonsten wird sicherlich oft überlegt, ob es sich noch lohnt, Neuanschaffungen zu tätigen, oder ob eine Reparatur auch ausreicht.

Halten Sie es für ein Problem, dass im Schul-Informatik-Unterricht oft mit älteren Programmen unterrichtet wird?

Nein. Viele Schüler sind mit der Vielfalt an Funktionen, welche die gegenwärtige Software bietet, überfordert. Mit der Stundenzahl in Klasse 7 kann nur ein Einblick gegeben werden.

Nach den Neuanschaffungen im November sind wir zwar mit neuer Software ausgestattet, doch in jedes Detail können wir uns bei zwei Wochenstunden natürlich nicht vertiefen.

Stimmt es, dass im Informatik-Unterricht der Schüler teilweise mehr über den Unterrichtsstoff weiß, als der Lehrer? Wenn ja, wie lösen sie dieses Problem?

Es ist ganz natürlich, dass die Schüler in Info-Unterricht teilweise mehr wissen, als ihr Lehrer, da Informatik wohl fast das einzige Schulfach ist, in dem die Schüler oft, ohne gezwungen zu werden aus eigenem Antrieb und Willen viel dazulernen. Ich bin auch nicht der Typ von Lehrer, der vor der Klasse steht und immer recht haben will. Dadurch habe ich damit kein Problem.

Halten sie den gymnasialen Informatik-Unterricht für praxisbezogen genug, um die erworbenen Kenntnisse nach der Schule auch gut anwenden zu können?

Mit dem neuen Info-Kabinett sind wir auf dem besten Wege, das zu verbessern. Natürlich lässt sich der Praxisbezug nicht gleich in den nächsten Wochen umsetzen, sondern wir müssen Schritt für Schritt vorgehen. Schade, dass das neue Kabinett nicht schon am Anfang des Schuljahres ankam. Denn deshalb ist es für die jetzige 12 leider noch nicht so gut nutzbar. Es müssen sich schließlich alle erst an die neuen Netzwerkeigenschaften gewöhnen.

Wie erklären sie es sich, dass Mittelschüler von der siebten bis zur zehnten Klasse, Gymnasiasten jedoch nur in der siebten und elften Klasse Informatik-Unterricht haben?

Das ist im Lehrplan so festgelegt. Gymnasiasten wird zugetraut, dass sie in der Lage sind, sich Wissen im Umgang mit Computern auch autodidaktisch anzueignen. Deshalb werden die Stundenplanschwerpunkte anders gelegt.

Bitte fassen sie die Inhalte des Informatik-Grundkurses der Sekundarstufe 2 zum Schluss noch kurz zusammen!

Das klingt natürlich sehr trocken, doch besonders durch unser neues Info-Kabinett könne die Themen sehr gut praktisch umgesetzt werden.

Vielen Dank für das Interview.